Baba Jaga und Zar Wasserwirbel
17 Feb 2012 08:53 pmIch hatte ja schon angekündigt, dass in der Comödie Dresden der inzwischen schon 4. Teil der Hexe Baba Jaga auf dem Programm steht. Teil vier der russischen Märchenkomödie, die uns wieder in die wirre Welt der Hexe bringt. *g* Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!
Die Handlung:
Es regnet seit Wochen im russischen Märchenwald, so dass die hühnerbeinige Hütte der Hexe schon ganz feucht ist und der Wald ein reinstes Schlammloch. Baba Jaga ahnt, dass dahinter nur Zar Wasserwirbel stehen kann – und so springt sie in einen Teich, um das mit dem Wasserherrscher selbst zu klären. Genau das war auch die Absicht des Wasserzaren: Er und Baba Jaga haben sich vor Urzeiten mal verlobt – ohne dass es aber zur Hochzeit gekommen wäre. Jetzt hat sich der Zar aber in ein holdes Menschenmädchen verliebt, das er in sein Reich entführt hat. Zwischen ihm und der schönen und stummen Marie steht aber das alte Eheversprechen. Um frei zu sein, muss Wasserwirbel sich von Baba Jaga scheiden lassen – aber dazu muss er sie natürlich vorher erst heiraten. Sein Ministerfrosch Quak leitet alles hinterlistig in die Wege – aber er will, dass Wasserwirbel nicht Marie heiratet, sondern seine Schwester Berta, die Bulemiequalle, um so in die hochherrschaftliche Erblinie zu kommen. Und dann gibt es – neben dem kunterbunten Unterwasserhofstaat – noch die Gewittertante, die im Auftrag des Zaren das schlechte Wetter an der Oberwelt macht – die aber ihrerseits höchst unglücklich in Wasserwirbel verliebt ist.
Großartig! Bunt, fröhlich, albern, mit liebevollen Details und durchaus mit Erkennungseffekt für die russische Vorlagen. Es wurde gesungen und getanzt und dazu gab es eine Talentshow, in der sich die drei Damen als Herzblätter anboten. Es gab die romantische Befreiung von Marie durch Willi, dem Witzseepferdchen (an der Stelle fragte ich mich noch, ob aus dem Seepferd auch ein Prinz wird, wie dazumal aus dem französischen Fliegenpilz), und es gab den Zeremonienmeister, der im hautengen Glitzerkostüm Elvis imitiert. *g* Baba Jaga war in Hochform und lieferte sich Wort- und Duftgefechte mit der Qualle, die auch wirklich ganz großartig war in ihrem rosa Rüschenanzug Qualität misst sich bei ihr in Tonnen. Einer der Höhepunkte war sicherlich auch Baba Jaga im aufreizenden Negligé, da vor (!) der Hochzeit die Hochzeitsnacht abgehalten werden musste. Davon war weder der Zar noch die Hexe begeistert – aber er heuchelte Liebe und sie soff ihn sich schön. *g* Was tut eine Hexe von Welt nicht alles für unermesslichen Reichtum und Macht? Da konnte einem die Gute richtig leid tun, als direkt nach der Hochzeit die Scheidung anstand, die allerdings erst nach größeren Umwegen bewerkstelligt wurde. Also, zumindest nehme ich das an, ausdrücklich unterschrieben hat sie ja nicht noch mal. Aber wozu gibt es den ränkeschmiedenden Quak, der rasch noch etwas Kleingedrucktes zum Eheversprechen hinzufügt…
Wir haben uns großartig amüsiert und viel gelacht. Wir sind auch mit Glitzer bestreut worden, damit auch das Publikum was von der Party hat. Sehr schön! Ich kann das nur empfehlen und würde das durchaus noch mal angucken. Nächste Saison dann wieder :)
Stimmung:
begeistert
Die Handlung:
Es regnet seit Wochen im russischen Märchenwald, so dass die hühnerbeinige Hütte der Hexe schon ganz feucht ist und der Wald ein reinstes Schlammloch. Baba Jaga ahnt, dass dahinter nur Zar Wasserwirbel stehen kann – und so springt sie in einen Teich, um das mit dem Wasserherrscher selbst zu klären. Genau das war auch die Absicht des Wasserzaren: Er und Baba Jaga haben sich vor Urzeiten mal verlobt – ohne dass es aber zur Hochzeit gekommen wäre. Jetzt hat sich der Zar aber in ein holdes Menschenmädchen verliebt, das er in sein Reich entführt hat. Zwischen ihm und der schönen und stummen Marie steht aber das alte Eheversprechen. Um frei zu sein, muss Wasserwirbel sich von Baba Jaga scheiden lassen – aber dazu muss er sie natürlich vorher erst heiraten. Sein Ministerfrosch Quak leitet alles hinterlistig in die Wege – aber er will, dass Wasserwirbel nicht Marie heiratet, sondern seine Schwester Berta, die Bulemiequalle, um so in die hochherrschaftliche Erblinie zu kommen. Und dann gibt es – neben dem kunterbunten Unterwasserhofstaat – noch die Gewittertante, die im Auftrag des Zaren das schlechte Wetter an der Oberwelt macht – die aber ihrerseits höchst unglücklich in Wasserwirbel verliebt ist.
Großartig! Bunt, fröhlich, albern, mit liebevollen Details und durchaus mit Erkennungseffekt für die russische Vorlagen. Es wurde gesungen und getanzt und dazu gab es eine Talentshow, in der sich die drei Damen als Herzblätter anboten. Es gab die romantische Befreiung von Marie durch Willi, dem Witzseepferdchen (an der Stelle fragte ich mich noch, ob aus dem Seepferd auch ein Prinz wird, wie dazumal aus dem französischen Fliegenpilz), und es gab den Zeremonienmeister, der im hautengen Glitzerkostüm Elvis imitiert. *g* Baba Jaga war in Hochform und lieferte sich Wort
Wir haben uns großartig amüsiert und viel gelacht. Wir sind auch mit Glitzer bestreut worden, damit auch das Publikum was von der Party hat. Sehr schön! Ich kann das nur empfehlen und würde das durchaus noch mal angucken. Nächste Saison dann wieder :)
Stimmung:
begeistert