21 Mar 2012

rabensturm: (wirbel)
Gestern waren wir im Alten Schlachthof in Dresden und haben die Konzertlocation mal kennengelernt. Das Highlight der Woche, das Konzert von Dick Brave and the Backbeats Sehr toll, sehr rockig, sehr mitreißend!

Die Location war nett, aber kleiner, als ich angenommen hatte. Das kann ja aber nur positiv sein, wenn man näher am geschehen dran ist. Wir hatten tatsächlich auch einen günstigen Platz an der Tür erwischt, so dass wir den Rücken frei hatten. Voll war es aber trotzdem. Das Publikum war sehr gemischt, der Altersdurchschnitt lag aber schon deutlich über dem, was man sonst so zu einem Rockkonzert erwartet. War aber angenehm. Und auch die Schmalztollen- und Petticoat-Quote war nicht zu verachten, da konnte man vorher ein bisschen das Schaulaufen begutachten. *g*

20 Uhr war als Start angesagt, 20 Uhr ging es los. Ohne Vorband, volles Programm zwei Stunden lang. Danach waren die Jungs auf der Bühne fertig, ich war heiser, halb taub und glücklich. *g* So soll es doch sein. Vor der Musik gab es aber noch einen Zusammenschnitt aus dem Video „Finding Dick Brave“, wo seine unglaubliche Wiederentdeckung in den kanadischen Wäldern gezeigt wurde und die Therapie zurück zum Rock ’n’ Roll. *g* Schöner Einstieg. Und dann ging’s los – mit einem Tempo, dass wir dachten, die müssten schon nach dem dritten Lied k.o. sein. *g* Da wurden die Hüften geschwungen, die Instrumente herumgewirbelt, in die Tasten gehauen und das Klavier erklommen. *g* Sehr beeindruckend und mitreißend. Das Publikum hat gekreischt und gejubelt, das Mitsingen war allerdings etwas schwierig. Bei „Rolling in the Deep“ herrschte Stille im Publikum, als er das Mikro in die Masse hielt, was prompt Kopfschütteln auslöste und den Kommentar: „Danke Dresden fürs Nicht-Mitsingen.“ Auch bei „Americano“ klappte das Mitsingen nicht – dafür dann beim „Black or White“. *g* Man muss halt die Lieder und Texte gut genug kennen. Und dass wir singen konnten haben wir bei der ersten Zugabe bewiesen – da kam nachdem wir lange gebettelt haben zuerst der Mann am Klavier zurück und begann kommentarlos zu spielen. Und dann, nachdem man es erkannt hatte sang das Publikum ohne weitere Aufforderung dazu „Dream a Little Dream of Me“. Sehr schön :)

Man hat gemerkt, dass die Jungs Spaß auf der Bühne hatten. Das finde ich immer unheimlich wichtig und dann springt der Funke und die Begeisterung auch über. Dazu gehört auch ein bisschen Spielerei mit dem Publikum und eben eigene Freude und Begeisterung. Das haben die Jungs toll gemacht und sich dabei völlig ausgepowert. *g* Wie oft standen sie auf dem Klavier? Wie kann man da drauf noch Liegestütze bzw. Handstand machen? *g* Das Publikum hat entsprechend gekreischt und gejubelt, das hat wohl manchmal auch die Band überrascht. *g* Aber man möchte ja auch selbst immer glauben, dass es nicht nur die beste Vorstellung war, die man sehen durfte, sondern auch, dass man das beste Publikum war. *g*

Es gab zwischendurch auch mal ruhigere Songs zum Erholen. Es gab Klassiker. Es gab Cover-Versionen aktueller Hits, es gab richtig guten Rock ’n’ Roll. Das lauteste Gekreische gab es sicherlich bei „Take good care of my baby“ und es gab rührende Feuerzeuglichtmomente (wir waren eins der drei Flämmchen *g*). Mit der zweiten Zugabe endete es dann mit „Great balls of fire“, wo die Jungs reihum die Instrumente tauschten und jeder mal die Zeile ins Mikro singen durfte. :)

Wirklich sehr schön. Ich kann nur sagen: Hingehen und/oder CD kaufen. :) Das macht richtig Spaß und richtig gute Laune. Ich bin immer noch begeistert!

Stimmung:
tanzend

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