21 May 2012

rabensturm: (wirbel)
Dieses Jahr sind wir am Feiertag mal in der Nähe geblieben – ganz in der Nähe, um genau zu sein, und waren als Touristen in der eigenen Stadt unterwegs. Da gibt’s ja durchaus auch noch was zu entdecken. ;)

Praktischerweise bieten die Dresdner Verkehrsbetriebe Tourenvorschläge an, die man mit Bussen und Bahnen erreichen kann. Oder eben Bergbahnen, so wie wir das gemacht haben.

Wir sind also mit dem Bus zum Blauen Wunder gefahren – und dann in die Schwebebahn gestiegen.



Die Schwebebahn, die von 1898 bis 1900 gebaut wurde, ist eine der ältesten ihrer Art. Es bewegen sich zwei Wagen von Rädern bewegt auf separaten Schienen nach oben bzw. unten. Die Strecke ist 274 m lang – da hat der Ansager mit dem Infotext ganz schön fix vorzulesen. Die Ausblicke dicht über den Häusern von Loschwitz und dem Elbhang sind aber schon mal sehr romantisch.



Die Strecke wird in 5 Minuten zurückgelegt. 84 Höhenmeter höher befindet sich die Bergstation – bei der man unbedingt auch den Lift zur oberen Aussichtsplattform nutzen sollte:



Vor dort hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Elbe und die Stadt. Man kann bei guter Aussicht (und wir hatten gute Aussicht) bis zum Pumpspeicherwerk Niederwartha gucken, auf die historische Altstadt mit Frauenkirche und Rathausturm sowieso. Die Sächsische Schweiz versteckt sich hinter der nächsten Biegung, die Berge am Horizont gehören vielmehr zum Osterzgebirge.



Wir sind dann gemütlich durch die Gassen und Straßen vom Weißen Hirsch gewandert, einem noblen Villenviertel von Dresden. Aufgrund der Hanglage sind die Grundstücke hier häufig groß und sehr grün – und bei den Villen sind wirklich hübsche Stücke dabei. *g* Wir haben Kunst in den Bäumen gesehen, die alte Kirche bewundert, wir sind bergauf, bergab gelaufen, standen am Redeplatz von August Bebel, vor etlichen Ardenne-Gebäuden und sind schließlich zum Luisenhof gelaufen und der Bergstation der Standseilbahn:



Die 1895 eröffnete Dresdner Standseilbahn verbindet den Körnerplatz mit dem Weißen Hirsch. Dabei legt sie 547 Meter zurück, überwindet 95 Höhenmeter und bezwingt eine maximale Steigung von 29 Prozent.



Die fast doppelt so lange Strecke gibt wiederum einem Sprecher vom Band Zeit, ein paar technische und historische Details zur Bahn vorzutragen. Das war durchaus nett – und gucken kann man ja nebenbei immer noch. Man fährt ganz idyllisch durch die grünen Hänge – und auch durch einen Tunnel, gleich unterhalb der Bergstation.

Sehr hübsch – und dafür, dass ich auf meinem Arbeitsweg immer an den Bahnen vorbeifahre, wurde es doch endlich Zeit, sich das mal genauer anzusehen. Am Körnerplatz haben wir uns dann noch im Café Wippler Kaffee bzw. Tee und Kuchen gegönnt. Essen mit Varieté, da wir direkt am Tresen saßen und dem Personal im Hochbetrieb auf die Finger schauen konnten. *g* Sehr unterhaltsam – und sie haben trotz Stress nicht die gute Laune verloren. Und – noch mal besser – für mich gibt’s da auch was ohne Weizen und Milch. :)

Einen netten Ausflug kann man auch vor der Haustür erleben. Und für andere Gelegenheiten hab ich ja noch ein paar Flyer mit anderen Rundtourvorschlägen. :)

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