1. Tag – Ankunft in Dublin
18 Jul 2019 10:56 pmWir sind zu einer zivilen Zeit kurz nach Mittag in Dublin angekommen – und waren so organisiert, dass wir zielgerichtet zum Businformationsterminal laufen und die 3-Tages-Touri-Busfahrkarte erwerben konnten. Wir brauchten zwar nur zwei Tage, aber ich glaube, das hat sich trotzdem gelohnt. Vor allem, konnte man überall einsteigen, ohne sich erst über Tickets und Kleingeld Gedanken machen zu müssen. Das Busnetz reicht in Dublin ziemlich weit ins Umland, aber sonderlich übersichtlich fand ich den Plan nicht.
Erst mal mussten wir aber nur ins Hotel kommen. Angesichts der Dubliner Preise haben wir uns für eins etwas außerhalb (mit guter Busanbindung) entschieden, das war gut und günstig und der Ausblick gar nicht mal übel.
Dann sind wir in die Stadt reingefahren, um uns einen Überblick und Orientierung zu verschaffen. Am Liffey entlang ist es wirklich schön, es gab sogar ein bisschen Sonnenschein (wir mussten noch den Klimaschock verdauen von 35° Hitze in Deutschland zu 20° und Nieselregen in Irland).

Wir haben gelernt, „Dublin“ ist eine Ableitung vom irischen Duibhlinn und heißt „Schwarzer Teich“, wohingegen der irische Name der Stadt Baile Átha Cliath (Stadt an der Hürdenfurt) lautet. Baile Átha Cliath steht auch auf den Schildern, Irland ist ein zweisprachiges Land mit zweisprachiger Beschilderung.
Wir sind am Liffey entlang, ein bisschen durchs Kneipenviertel geschlendert – das genau so ist, wie man sich Dublin mit den trinkfesten Einwohnern und Massen an Touristen vorstellt: bunt, fröhlich, musikalisch und voller Menschen.
Wir sind bis zum Castle gelaufen, das allerdings von außen eher unspektakulär aussieht. Wir haben uns für 40 Euro pro Nase eine heritage card besorgt, mit der es kostenlos Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten in Irland gibt. Eine gute Wahl, das hat sich gelohnt (und gilt noch ein Jahr). Ich mache am Ende der Berichte mal eine Berechnung dazu. *memo an mich selbst* Angeguckt haben wir das Castle zu dem Zeitpunkt aber nur von außen, weil die Führungen alle schon durch waren und die uns doch arg ans Herz gelegt wurden. Dann am nächsten Tag.
Wir sind weitergeschlendert und haben Kirchen angeschaut.
Die Christ Church Cathedral:

Und die St. Patricks-Cathedral:

Dass St. Patrick der Landesheilige von Irland ist, muss ich vermutlich nicht erklären. Er hat das Christentum gebracht und die Dreieinigkeit am Beispiel eines dreiblättrigen Kleeblattes (Shamrock) erklärt. Er hat alle Schlangen von der Insel vertrieben und vielfältige Wunder gewirkt. Er ist quasi allgegenwärtig in Irland.

Christ Church und St.-Patricks-Cathedral sind beides Kathedralen und beides anglikanisch, obwohl doch die Mehrzahl der Iren katholisch ist. Die prächtigen Kirchenbauten sind eben älter als die Zeit, seit der die (katholischen) Iren was zu sagen hatten; wir erinnern uns, die Republik Irland ist grad mal 100 Jahre alt.
Eine katholische Kathedrale gibt es aber auch noch – die sieht ganz anders aus und die haben wir am nächsten Tag angeschaut.
Dublin hat in der Innenstadt jetzt nicht sooo weite Wege, wir waren dann aber doch schon etwas fußlahm, Buchladen hatte auch keiner mehr auf, ich hatte Hunger, wir waren entscheidungsunwillig… wir sind dann in einem Pub/Restaurant gelandet, wo ich Fish & Chips gegessen habe. War okay, auch wenn sich der Laden ein bisschen nach Touristenfalle anfühlte. Silph hatte vorher schon mal eine Pastete und jetzt nur ein pawlokaeskes Dessert verspeist, wissen wir jetzt also auch was „Eton Mess“ ist.
Auf dem Weg zum Bus dann noch mal Blick auf die hübschen bunten Türen der Stadt.

Dublin ist hübsch, hat mich jetzt aber nicht so vom Hocker gerissen, dass ich da unbedingt Städteurlaub machen müsste. Hat mich von der Art und Größe ein bisschen an Cardiff erinnert.
Stimmung:
bunt
Erst mal mussten wir aber nur ins Hotel kommen. Angesichts der Dubliner Preise haben wir uns für eins etwas außerhalb (mit guter Busanbindung) entschieden, das war gut und günstig und der Ausblick gar nicht mal übel.
Dann sind wir in die Stadt reingefahren, um uns einen Überblick und Orientierung zu verschaffen. Am Liffey entlang ist es wirklich schön, es gab sogar ein bisschen Sonnenschein (wir mussten noch den Klimaschock verdauen von 35° Hitze in Deutschland zu 20° und Nieselregen in Irland).

Wir haben gelernt, „Dublin“ ist eine Ableitung vom irischen Duibhlinn und heißt „Schwarzer Teich“, wohingegen der irische Name der Stadt Baile Átha Cliath (Stadt an der Hürdenfurt) lautet. Baile Átha Cliath steht auch auf den Schildern, Irland ist ein zweisprachiges Land mit zweisprachiger Beschilderung.
Wir sind am Liffey entlang, ein bisschen durchs Kneipenviertel geschlendert – das genau so ist, wie man sich Dublin mit den trinkfesten Einwohnern und Massen an Touristen vorstellt: bunt, fröhlich, musikalisch und voller Menschen.
Wir sind bis zum Castle gelaufen, das allerdings von außen eher unspektakulär aussieht. Wir haben uns für 40 Euro pro Nase eine heritage card besorgt, mit der es kostenlos Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten in Irland gibt. Eine gute Wahl, das hat sich gelohnt (und gilt noch ein Jahr). Ich mache am Ende der Berichte mal eine Berechnung dazu. *memo an mich selbst* Angeguckt haben wir das Castle zu dem Zeitpunkt aber nur von außen, weil die Führungen alle schon durch waren und die uns doch arg ans Herz gelegt wurden. Dann am nächsten Tag.
Wir sind weitergeschlendert und haben Kirchen angeschaut.
Die Christ Church Cathedral:

Und die St. Patricks-Cathedral:

Dass St. Patrick der Landesheilige von Irland ist, muss ich vermutlich nicht erklären. Er hat das Christentum gebracht und die Dreieinigkeit am Beispiel eines dreiblättrigen Kleeblattes (Shamrock) erklärt. Er hat alle Schlangen von der Insel vertrieben und vielfältige Wunder gewirkt. Er ist quasi allgegenwärtig in Irland.

Christ Church und St.-Patricks-Cathedral sind beides Kathedralen und beides anglikanisch, obwohl doch die Mehrzahl der Iren katholisch ist. Die prächtigen Kirchenbauten sind eben älter als die Zeit, seit der die (katholischen) Iren was zu sagen hatten; wir erinnern uns, die Republik Irland ist grad mal 100 Jahre alt.
Eine katholische Kathedrale gibt es aber auch noch – die sieht ganz anders aus und die haben wir am nächsten Tag angeschaut.
Dublin hat in der Innenstadt jetzt nicht sooo weite Wege, wir waren dann aber doch schon etwas fußlahm, Buchladen hatte auch keiner mehr auf, ich hatte Hunger, wir waren entscheidungsunwillig… wir sind dann in einem Pub/Restaurant gelandet, wo ich Fish & Chips gegessen habe. War okay, auch wenn sich der Laden ein bisschen nach Touristenfalle anfühlte. Silph hatte vorher schon mal eine Pastete und jetzt nur ein pawlokaeskes Dessert verspeist, wissen wir jetzt also auch was „Eton Mess“ ist.
Auf dem Weg zum Bus dann noch mal Blick auf die hübschen bunten Türen der Stadt.

Dublin ist hübsch, hat mich jetzt aber nicht so vom Hocker gerissen, dass ich da unbedingt Städteurlaub machen müsste. Hat mich von der Art und Größe ein bisschen an Cardiff erinnert.
Stimmung:
bunt