Nutzloses Wissen:
1 Sep 2008 08:47 pmEigentlich sollte an dieser Stelle ein zweiter Open-Air-Theaterbericht folgen, noch einmal Musketiere und der Vergleich zwischen Abschluß- und Premierenvorstellung. Shay ist extra aus dem fernen Schwabenland angereist, um einen beeindruckenden Fanblock bieten zu können. – Und dann wird die Königin krank. Und ihr Geliebter auch…
Was auch immer die beiden getan haben, es verhinderte die Vorstellung. Dschungelbuch haben wir uns dann doch gespart und lieber den schlechten Mitschnitt vom Dorffernsehen von der Premiere angeguckt. Und geredet und gespielt, gekocht, rumgealbert, durch die Stadt spaziert. Nichts, was hier wirklich ausgebreitet werden müsste. Da kann ich genauso gut, nutzloses Wissen verbreiten, das wir bei der Kirchenbesichtigung angedeutet bekamen. Sozusagen als Nachtrag zur Führung. ;)
Prinzenraub und Leipziger Teilung:
Im Jahre 1455 hat der (Raub)Ritter Kunz von Kauffungen, nachdem er in einem Schiedsspruch dem sächsischen König unterlag, die sächsischen Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Altenburger Schloß entführt. Die Knaben sollten nach Böhmen verschleppt werden, wo der Kunz ein beträchtliches Lösegeld zu erpressen beabsichtigte. Doch so weit sind sie nie gekommen. Die Raubtruppe trennte sich, Kunz zog mit Prinz Albrecht (der später den Beinamen „der Beherzte“ erhielt) in einer östlichen Route über Stollberg und Thum – der Prinz konnte jedoch entkommen und Hilfe holen (bei Waschleite, wenn ich mich nicht irre). Ritter Kunz wurde gefangen und schon 5 Tage danach in Freiberg geköpft.
Ernst, der zweite Prinz wurde in der Prinzenhöhle auf Hartensteiner Flur versteckt. Für Straffreiheit, freien Abzug und sicheres Exil wurde er zurückgegeben, so dass das Abenteuer für die Prinzen glücklich endete.
30 Jahre später fassten die Brüder – inzwischen Herzöge von Sachsen – den Entschluß, ihr Erbe zu teilen. Dabei erarbeitete Ernst einen Teilungsplan und Albrecht durfte sich als erstes sein Stück aussuchen. – Sehr gerechte Lösung. ;)
Das Land wurde somit geteilt. Und schon unter dem Enkel von Herzog Albrecht verfeindeten sich die Häuser und teilten sich in die albertinische und die ernestinische Linie, die durch die Reformation und die unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten noch verschärft wurden. Wär ja auch sonst langweilig. ;)
Sie lasen: Nutzloses Wissen aus der Sächsischen Geschichte. ;)
Stimmung:
Gelaber
Was auch immer die beiden getan haben, es verhinderte die Vorstellung. Dschungelbuch haben wir uns dann doch gespart und lieber den schlechten Mitschnitt vom Dorffernsehen von der Premiere angeguckt. Und geredet und gespielt, gekocht, rumgealbert, durch die Stadt spaziert. Nichts, was hier wirklich ausgebreitet werden müsste. Da kann ich genauso gut, nutzloses Wissen verbreiten, das wir bei der Kirchenbesichtigung angedeutet bekamen. Sozusagen als Nachtrag zur Führung. ;)
Prinzenraub und Leipziger Teilung:
Im Jahre 1455 hat der (Raub)Ritter Kunz von Kauffungen, nachdem er in einem Schiedsspruch dem sächsischen König unterlag, die sächsischen Prinzen Ernst und Albrecht aus dem Altenburger Schloß entführt. Die Knaben sollten nach Böhmen verschleppt werden, wo der Kunz ein beträchtliches Lösegeld zu erpressen beabsichtigte. Doch so weit sind sie nie gekommen. Die Raubtruppe trennte sich, Kunz zog mit Prinz Albrecht (der später den Beinamen „der Beherzte“ erhielt) in einer östlichen Route über Stollberg und Thum – der Prinz konnte jedoch entkommen und Hilfe holen (bei Waschleite, wenn ich mich nicht irre). Ritter Kunz wurde gefangen und schon 5 Tage danach in Freiberg geköpft.
Ernst, der zweite Prinz wurde in der Prinzenhöhle auf Hartensteiner Flur versteckt. Für Straffreiheit, freien Abzug und sicheres Exil wurde er zurückgegeben, so dass das Abenteuer für die Prinzen glücklich endete.
30 Jahre später fassten die Brüder – inzwischen Herzöge von Sachsen – den Entschluß, ihr Erbe zu teilen. Dabei erarbeitete Ernst einen Teilungsplan und Albrecht durfte sich als erstes sein Stück aussuchen. – Sehr gerechte Lösung. ;)
Das Land wurde somit geteilt. Und schon unter dem Enkel von Herzog Albrecht verfeindeten sich die Häuser und teilten sich in die albertinische und die ernestinische Linie, die durch die Reformation und die unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten noch verschärft wurden. Wär ja auch sonst langweilig. ;)
Sie lasen: Nutzloses Wissen aus der Sächsischen Geschichte. ;)
Stimmung:
Gelaber
no subject
Date: 2 Sep 2008 03:21 pm (UTC)