Wie immer im Sommer wird auf der Naturbühne Greifensteine Theater gespielt. Märchen und Abenteuergeschichten und Operetten üblicherweise, manchmal wird es aber auch rockiger. Dieses Jahr spielten sie die Blues Brothers – das wollten wir sehen. :)
Der Film lebt von der Musik und den vielen Stars die mitspielen. Der Film ist Kult, auch wenn seine Handlung objektiv betrachtet, nicht viel hergibt. Das ist dann genau die Schwierigkeit, wenn man das auf die Bühne bringt (und nicht Weltstars der Musik zur Verfügung hat). Das ganze wurde daher recht episodenhaft und ich vermute, wer den Film nicht kannte, war ganz schön verloren.
Bis auf die Nazis und die große Verfolgungsjagd am Ende hatten sie alle Szenen drin, glaube ich. Anstatt der Verfolgungsjagd mit den geschrotteten Autos, sind die Jungs einfach nur so geflüchtet – und trotzdem im Knast gelandet. Muss ja sein für den Jailhouse Rock. ;)
Die Band war super, die brachten sehr viel Schwung rüber. Der Gesang war… nun ja, die meisten bemühten sich redlich. Wirklich richtig gut war nur Christine Zart als Mrs. Murphy aka Aretha Franklin. Schade war, dass gerade Jake seiner Rolle gesanglich nicht gerecht wurde. Er hat sehr überzeugend gespielt, aber er hat den Gesang nicht gepackt… schade, schade. Die anderen waren okay, wenn man mit den Ansprüchen eines Stadttheaters herangeht (nicht, dass ich die große musikalische Ahnung hätte).
Ich mochte die Tanzcrew (und habe den Six Count erkannt, den sie zwischendurch getanzt haben – hey, das kann ich auch!). Ich mochte auch die Ausstattung mit den lustigen Klappkulissen. Wir hatten sehr viel Spaß damit, dass sie die Rolle der Carrie Fisher am Ende in ein Prinzessin-Leia-Kostüm gesteckt haben. *g* Inzwischen habe ich auch den seltsamen Text herausgefunden, den die Dame, die Jake umbringen will, dramatisch rezitiert hat: Das war das Gedicht (oder Teile davon) „von zeiten“ von Ernst Jandl. Experimentelle Lyrik… okay, wir haben uns gefragt, welche Sprache das sein soll.
Jedenfalls hatten wir Spaß, es war ein schöner Theaterabend mit schmissiger Musik. Zu empfehlen ist das Stück aber wohl nur Leuten, die den Film ehmitsprechen können kennen und mögen. Darüberhinaus ist natürlich die Naturbühne immer sehenswert und der Theaterzauber zwischen den Felsen. Wir haben Glühwürmchen gesehen und eine Fledermaus!
Stimmung:
tanzend
Der Film lebt von der Musik und den vielen Stars die mitspielen. Der Film ist Kult, auch wenn seine Handlung objektiv betrachtet, nicht viel hergibt. Das ist dann genau die Schwierigkeit, wenn man das auf die Bühne bringt (und nicht Weltstars der Musik zur Verfügung hat). Das ganze wurde daher recht episodenhaft und ich vermute, wer den Film nicht kannte, war ganz schön verloren.
Bis auf die Nazis und die große Verfolgungsjagd am Ende hatten sie alle Szenen drin, glaube ich. Anstatt der Verfolgungsjagd mit den geschrotteten Autos, sind die Jungs einfach nur so geflüchtet – und trotzdem im Knast gelandet. Muss ja sein für den Jailhouse Rock. ;)
Die Band war super, die brachten sehr viel Schwung rüber. Der Gesang war… nun ja, die meisten bemühten sich redlich. Wirklich richtig gut war nur Christine Zart als Mrs. Murphy aka Aretha Franklin. Schade war, dass gerade Jake seiner Rolle gesanglich nicht gerecht wurde. Er hat sehr überzeugend gespielt, aber er hat den Gesang nicht gepackt… schade, schade. Die anderen waren okay, wenn man mit den Ansprüchen eines Stadttheaters herangeht (nicht, dass ich die große musikalische Ahnung hätte).
Ich mochte die Tanzcrew (und habe den Six Count erkannt, den sie zwischendurch getanzt haben – hey, das kann ich auch!). Ich mochte auch die Ausstattung mit den lustigen Klappkulissen. Wir hatten sehr viel Spaß damit, dass sie die Rolle der Carrie Fisher am Ende in ein Prinzessin-Leia-Kostüm gesteckt haben. *g* Inzwischen habe ich auch den seltsamen Text herausgefunden, den die Dame, die Jake umbringen will, dramatisch rezitiert hat: Das war das Gedicht (oder Teile davon) „von zeiten“ von Ernst Jandl. Experimentelle Lyrik… okay, wir haben uns gefragt, welche Sprache das sein soll.
Jedenfalls hatten wir Spaß, es war ein schöner Theaterabend mit schmissiger Musik. Zu empfehlen ist das Stück aber wohl nur Leuten, die den Film eh
Stimmung:
tanzend