Färöer, Teil I
19 Sep 2019 09:10 pmNach langem Seetag, bei dem wir erst ein Stück Norwegen, dann die Shetland-Inseln sehen konnten, kamen wir nachts halb 12 auf den Färöer-Inseln an. Das haben wir freilich nur noch gehört, nicht mehr gesehen. Auch daran merkte man, dass es eine Fähre ist und eben kein Kreuzfahrtschiff: es geht auch um (dringende) Warenlieferung, das rumpelt dann schon mal beim Be- und Entladen.
Wir hatten am Morgen einen ersten Blick auf die Inseln – und dann ging es auf eine Halbtagesfahrt mit dem Bus. Wetter war eher trüb feucht und nebelig – aber Nebel macht verhangen in Bergen ja auch was her:

Die Färöer bestehen aus 18 größeren und unzähligen kleineren Inseln ist etwa so groß wie Rügen und Usedom zusammen und wird von ca. 52.000 Einwohnern bewohnt. Die Inseln gehören zu Dänemark, haben aber eine autonome Verwaltung und sehen sich als „Nation innerhalb der Reichsgemeinschaft mit Dänemark“. Davon abgesehen sehen sie sich nicht als Dänen sondern als Färinger – Nachfahren der Wikinger auf den Färöer-Inseln mit eigener Sprache und eigener Kultur. Ich kenn mich in Dänemark nicht aus – die Färöer-Inseln erinnerten mich aber tatsächlich stark an Norwegen.
Die Hauptinsel ist Streymoy (die Strominsel), wir sind mit dem Bus zur benachbarten Insel Eysturoy (Ostinsel) gefahren. Über eine Brücke; die meisten Inseln sind mit Brücken und/oder Tunneln verbunden. Auf dem Weg gab es schon ein bisschen Eindruck von der Hauptstadt Torshavn und der bergigen grünen Landschaft. Unser erstes Ziel war der Ort Gjógv, ganz im Norden der Ostinsel. Ein hübscher Ort und ein Fotomotiv dank der Schlucht, die dem Ort auch den Namen gab.


Weiter ging es über die Berge der Insel, mit eher mäßiger Aussicht. Aber schön grün war es überall und Schafe gab es überall.;) Schließlich hatten wir den ersten Ausblick auf den Riesen und die Hexe, eine berühmte Felsformation:

Die Legende sagt, dass der Rieseun sin Fru eines Nachts versucht haben, die Färöer Inseln nach Island wegzuschleppen. Sie waren aber zu langsam und wurden von der Sonne überrascht und – so wie es mit Trollen und ihren Verwandten üblich ist – in Stein verwandelt.
Wir haben die beiden dann noch mal von der anderen Seite gesehen, von einem sehr schönen Strand aus:

Landschaftlich ist das schon alles sehr hübsch. Ziemlich einsam natürlich und bei schlechtem Wetter im Winter vermutlich auch etwas trübsinnig, um dort zu wohnen – aber ich fand das alles sehr malerisch.
Auf dem Rückweg gab es dann auch noch mal einen Blick auf Torshavn, die Hauptstadt:

Davon sollten wir dann ein paar Tage später auf der Rückfahrt noch mehr sehen. Wir haben uns an dem Tag mit Blick auf den Leuchtturm im Hafen von den Inseln verabschiedet – und auf der Weiterfahrt bot sich pastellig im Nebel dann noch ein ganz toller Blick auf die Klippen:

Stimmung:
beeindruckt
Wir hatten am Morgen einen ersten Blick auf die Inseln – und dann ging es auf eine Halbtagesfahrt mit dem Bus. Wetter war eher trüb feucht und nebelig – aber Nebel macht verhangen in Bergen ja auch was her:

Die Färöer bestehen aus 18 größeren und unzähligen kleineren Inseln ist etwa so groß wie Rügen und Usedom zusammen und wird von ca. 52.000 Einwohnern bewohnt. Die Inseln gehören zu Dänemark, haben aber eine autonome Verwaltung und sehen sich als „Nation innerhalb der Reichsgemeinschaft mit Dänemark“. Davon abgesehen sehen sie sich nicht als Dänen sondern als Färinger – Nachfahren der Wikinger auf den Färöer-Inseln mit eigener Sprache und eigener Kultur. Ich kenn mich in Dänemark nicht aus – die Färöer-Inseln erinnerten mich aber tatsächlich stark an Norwegen.
Die Hauptinsel ist Streymoy (die Strominsel), wir sind mit dem Bus zur benachbarten Insel Eysturoy (Ostinsel) gefahren. Über eine Brücke; die meisten Inseln sind mit Brücken und/oder Tunneln verbunden. Auf dem Weg gab es schon ein bisschen Eindruck von der Hauptstadt Torshavn und der bergigen grünen Landschaft. Unser erstes Ziel war der Ort Gjógv, ganz im Norden der Ostinsel. Ein hübscher Ort und ein Fotomotiv dank der Schlucht, die dem Ort auch den Namen gab.


Weiter ging es über die Berge der Insel, mit eher mäßiger Aussicht. Aber schön grün war es überall und Schafe gab es überall.;) Schließlich hatten wir den ersten Ausblick auf den Riesen und die Hexe, eine berühmte Felsformation:

Die Legende sagt, dass der Riese
Wir haben die beiden dann noch mal von der anderen Seite gesehen, von einem sehr schönen Strand aus:

Landschaftlich ist das schon alles sehr hübsch. Ziemlich einsam natürlich und bei schlechtem Wetter im Winter vermutlich auch etwas trübsinnig, um dort zu wohnen – aber ich fand das alles sehr malerisch.
Auf dem Rückweg gab es dann auch noch mal einen Blick auf Torshavn, die Hauptstadt:

Davon sollten wir dann ein paar Tage später auf der Rückfahrt noch mehr sehen. Wir haben uns an dem Tag mit Blick auf den Leuchtturm im Hafen von den Inseln verabschiedet – und auf der Weiterfahrt bot sich pastellig im Nebel dann noch ein ganz toller Blick auf die Klippen:

Stimmung:
beeindruckt