Am Wasser und auf dem Wasser
11 Nov 2021 11:39 amWir wollten uns am Anfang erst mal orientieren und mit dem Ort vertraut machen – da wir aber gesehen haben, dass es für manche Sachen nur noch Termine bis Ende Oktober gab, haben wir dann doch gleich mit Unternehmungen angefangen, anstatt am 1. Tag nur durch den Ort zu schlumpfen. Wir wollten Boot fahren, haben uns einen Termin kurz nach Mittag geschnappt – da hat die Zeit immer noch gereicht, am Vormittag mal den Strand unseres Ortes anzusehen. Wir sind zu Fuß gegangen, haben dabei erstmals festgestellt, wie weit der Weg vom Deich bis zum Wasser noch ist. Kein Wunder, dass es eine Busverbindung gibt, die wir an anderen Tagen durchaus genutzt haben (Busfahren im Ort war mit Kurkarte kostenlos).

Nichtsdestotrotz bot der Weg zum Wasser malerische Aussichten auf die Salzwiesen, die Tiere und Pflanzen und tolle Lichtstimmungen über dem Meer. Dabei ist auch eins meiner Lieblingsbilder entstanden, das wackelig mit viel Zoom zum impressionistischen Gemälde wurde:

Auch vorne am Meer war das milchige Licht faszinierend. Die Strandhäuser sahen sehr schön aus so, wir hatten Blick auf Meer und die Wassersportler. Und wir konnten auch am und im Meer herumtappen. Der Boden war fester als erwartet so ohne Wasser, glibschig war es aber trotzdem, so dass wir uns durchaus gratuliert haben, Gummistiefel im Gepäck zu haben. Gummistiefel und Wattwanderung waren aber an einem anderen Tag dran. Jetzt ging es erst mal nur ums Gucken.

Dann ging es zurück zum Quartier, auf nach Tönning, wo später die Schifffahrt auf der Eidermündung stattfinden sollte. Tönning ist ein hübsches Städtchen mit historischem Hafen und zahlreichen historischen Giebelhäusern.

Wir hatten uns darauf verlassen, dass wir da am Hafen auch irgendwo ein Fischbrötchen bekommen würden – mussten allerdings feststellen, dass die Saison offenbar vorbei war. Um uns in ein Restaurant zu setzen, reichte die Zeit nicht, so dass wir mit knurrenden Magen auf Notfallkekse zurückgreifen mussten. Wir hatten die Hoffnung, dass es dann auf dem Schiff noch was geben würden – aber die hatten für die letzte Fahrt der Saison auch nur noch ein spartanisches Angebot. Aber egal, Kekse haben uns erst mal gerettet und dann bannte die Schifffahrt erst mal unsere Aufmerksamkeit.

Wir sind von Tönning aus auf der großen Eidermündung bis zum Eidersperrwerk gefahren, durch die Schleuse nach draußen – und dann wieder zurück. Trotz des schönen Wetters war es doch ziemlich frisch – aber die Aussicht war toll. Wasser, Sandbänke, Wolken, Tiere. Wir haben viele Vögel gesehen, aber auch Seehunde und sogar einen kleinen Schweinswal. Mitten in der Eidermündung, einfach so. :)

Durchs Sperrwerk geschleust zu werden, war auch spannend. :)
Hat sich also sehr gelohnt die Schifffahrt. Auf dem Rückweg konnten wir uns auch vom Ausblick ein bisschen losreißen und unter Deck wenigstens ein Heißgetränk einnehmen.
Für den Abend haben wir uns dann was zu essen bei uns im Dorf gesucht. Wir waren im Kiek in - ich hatte leckere Scholle. (Fürs Protokoll: am Samstagabend waren wir beim Italiener bei uns um die Ecke, ich hatte Pizza).
Stimmung:
mehr Sonne

Nichtsdestotrotz bot der Weg zum Wasser malerische Aussichten auf die Salzwiesen, die Tiere und Pflanzen und tolle Lichtstimmungen über dem Meer. Dabei ist auch eins meiner Lieblingsbilder entstanden, das wackelig mit viel Zoom zum impressionistischen Gemälde wurde:

Auch vorne am Meer war das milchige Licht faszinierend. Die Strandhäuser sahen sehr schön aus so, wir hatten Blick auf Meer und die Wassersportler. Und wir konnten auch am und im Meer herumtappen. Der Boden war fester als erwartet so ohne Wasser, glibschig war es aber trotzdem, so dass wir uns durchaus gratuliert haben, Gummistiefel im Gepäck zu haben. Gummistiefel und Wattwanderung waren aber an einem anderen Tag dran. Jetzt ging es erst mal nur ums Gucken.

Dann ging es zurück zum Quartier, auf nach Tönning, wo später die Schifffahrt auf der Eidermündung stattfinden sollte. Tönning ist ein hübsches Städtchen mit historischem Hafen und zahlreichen historischen Giebelhäusern.

Wir hatten uns darauf verlassen, dass wir da am Hafen auch irgendwo ein Fischbrötchen bekommen würden – mussten allerdings feststellen, dass die Saison offenbar vorbei war. Um uns in ein Restaurant zu setzen, reichte die Zeit nicht, so dass wir mit knurrenden Magen auf Notfallkekse zurückgreifen mussten. Wir hatten die Hoffnung, dass es dann auf dem Schiff noch was geben würden – aber die hatten für die letzte Fahrt der Saison auch nur noch ein spartanisches Angebot. Aber egal, Kekse haben uns erst mal gerettet und dann bannte die Schifffahrt erst mal unsere Aufmerksamkeit.

Wir sind von Tönning aus auf der großen Eidermündung bis zum Eidersperrwerk gefahren, durch die Schleuse nach draußen – und dann wieder zurück. Trotz des schönen Wetters war es doch ziemlich frisch – aber die Aussicht war toll. Wasser, Sandbänke, Wolken, Tiere. Wir haben viele Vögel gesehen, aber auch Seehunde und sogar einen kleinen Schweinswal. Mitten in der Eidermündung, einfach so. :)

Durchs Sperrwerk geschleust zu werden, war auch spannend. :)
Hat sich also sehr gelohnt die Schifffahrt. Auf dem Rückweg konnten wir uns auch vom Ausblick ein bisschen losreißen und unter Deck wenigstens ein Heißgetränk einnehmen.
Für den Abend haben wir uns dann was zu essen bei uns im Dorf gesucht. Wir waren im Kiek in - ich hatte leckere Scholle. (Fürs Protokoll: am Samstagabend waren wir beim Italiener bei uns um die Ecke, ich hatte Pizza).
Stimmung:
mehr Sonne