Leuchtturm und Stadtbesichtigung
14 Nov 2021 12:29 pmDen nächsten Tag haben wir mit einem Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt begonnen, dem Westerhever Leuchtturm:

Dieser hübsche Turm aus dem Jahr 1906 dient noch immer als Seezeichen und Leuchtfeuer, dessen Licht bei guten Bedingungen bis Helgoland sichtbar ist. Einen Leuchtturmwärter gibt es heute allerdings nicht mehr, der Turm wird von Tönning aus überwacht. Die beiden Häuschen – ehemals Wärterhäuser – beherbergen heute eine Naturschutzstation des Nationalparks Wattenmeer.
Um zum Leuchtturm zu kommen, muss man ganz gut zu Fuß sein, vom Parkplatz aus sind es noch 2 Kilometer Fußweg. – Und wieder der erwartungsfrohe Aufstieg auf den Deich um dann erst mal die Dimension des Weges vor sich zu sehen. :p

Es ist aber durchaus eine hübsche Strecke durch die Salzwiesen. Gerade bei Sonnenschein boten die Wiesen eine Vielfalt von Farben und Spiegelungen, dazu der Leuchtturm, dem man langsam näherkommt – doch, das war schon auch malerisch.

Es waren auch ganz paar Leute unterwegs, obwohl der Leuchtturm zu dieser Jahreszeit nicht mehr bestiegen werden kann.
Tiere konnte man unterwegs auch sehen, Gänse vor allem, die auf den Salzwiesen rasteten. Wildlife!

Hin- und Rückweg haben mehr Zeit erfordert, als wir erwartet hatten – wir waren ganz froh, dass wir mit dem Leuchtturm gestartet haben, am Nachmittag hätten wir vielleicht keine Lust mehr auf den Fußweg gehabt. So sind wir erst mal weitergefahren und haben dann gemütlich Friedrichstadt besichtigt.

Dieses Städtchen wurde 1621 durch den gottorfschen Herzog Friedrich III: gegründet, der dafür vor allem niederländische Bürger ins Land rief. Er bot dafür Religionsfreiheit, so dass sich vor allem die verfolgten Remonstranten ansiedelten. Sie errichteten die Stadt nach niederländischem Vorbild – und so macht Friedrichstadt auch heute noch einen ausgesprochen niederländischen Eindruck mit Grachten und historischen Stadthäusern.

Wir sind ein bisschen herumgelaufen, haben dann im Kleinamsterdam Mittagspause gemacht, wo wir sehr gemütlich gesessen und lecker gegessen haben.
Dann ging es weiter mit unserer Runde durch den Ort,an den schönen historischen Häusern vorbei, über den Friedhof der Remonstranten und mit einem Blick auf die Kirche. Alles ist hübsch herausgeputzt, weil der Ort in diesem Jahr 400jähriges Jubiläum gefeiert hat. Es gibt auch viele nette kleine Läden, in denen wir uns schon mal mit Souvenirs versorgen konnten.
Ein schöner Ausflug, beide Sehenswürdigkeiten haben sich sehr gelohnt. Schön auch, dass wir strahlend blauen Himmel dazu hatten, damit sieht alles noch mal malerischer aus. ;)
Am Abend waren wir wieder bei uns auf der Dorfstraße, haben im Frieseneck gegessen, wo wir leckere Krabben mit Rührei auf Brot bzw. mit Bratkartoffeln hatten. Mjamm.

Stimmung:
sonnig

Dieser hübsche Turm aus dem Jahr 1906 dient noch immer als Seezeichen und Leuchtfeuer, dessen Licht bei guten Bedingungen bis Helgoland sichtbar ist. Einen Leuchtturmwärter gibt es heute allerdings nicht mehr, der Turm wird von Tönning aus überwacht. Die beiden Häuschen – ehemals Wärterhäuser – beherbergen heute eine Naturschutzstation des Nationalparks Wattenmeer.
Um zum Leuchtturm zu kommen, muss man ganz gut zu Fuß sein, vom Parkplatz aus sind es noch 2 Kilometer Fußweg. – Und wieder der erwartungsfrohe Aufstieg auf den Deich um dann erst mal die Dimension des Weges vor sich zu sehen. :p

Es ist aber durchaus eine hübsche Strecke durch die Salzwiesen. Gerade bei Sonnenschein boten die Wiesen eine Vielfalt von Farben und Spiegelungen, dazu der Leuchtturm, dem man langsam näherkommt – doch, das war schon auch malerisch.

Es waren auch ganz paar Leute unterwegs, obwohl der Leuchtturm zu dieser Jahreszeit nicht mehr bestiegen werden kann.
Tiere konnte man unterwegs auch sehen, Gänse vor allem, die auf den Salzwiesen rasteten. Wildlife!

Hin- und Rückweg haben mehr Zeit erfordert, als wir erwartet hatten – wir waren ganz froh, dass wir mit dem Leuchtturm gestartet haben, am Nachmittag hätten wir vielleicht keine Lust mehr auf den Fußweg gehabt. So sind wir erst mal weitergefahren und haben dann gemütlich Friedrichstadt besichtigt.

Dieses Städtchen wurde 1621 durch den gottorfschen Herzog Friedrich III: gegründet, der dafür vor allem niederländische Bürger ins Land rief. Er bot dafür Religionsfreiheit, so dass sich vor allem die verfolgten Remonstranten ansiedelten. Sie errichteten die Stadt nach niederländischem Vorbild – und so macht Friedrichstadt auch heute noch einen ausgesprochen niederländischen Eindruck mit Grachten und historischen Stadthäusern.

Wir sind ein bisschen herumgelaufen, haben dann im Kleinamsterdam Mittagspause gemacht, wo wir sehr gemütlich gesessen und lecker gegessen haben.
Dann ging es weiter mit unserer Runde durch den Ort,an den schönen historischen Häusern vorbei, über den Friedhof der Remonstranten und mit einem Blick auf die Kirche. Alles ist hübsch herausgeputzt, weil der Ort in diesem Jahr 400jähriges Jubiläum gefeiert hat. Es gibt auch viele nette kleine Läden, in denen wir uns schon mal mit Souvenirs versorgen konnten.
Ein schöner Ausflug, beide Sehenswürdigkeiten haben sich sehr gelohnt. Schön auch, dass wir strahlend blauen Himmel dazu hatten, damit sieht alles noch mal malerischer aus. ;)
Am Abend waren wir wieder bei uns auf der Dorfstraße, haben im Frieseneck gegessen, wo wir leckere Krabben mit Rührei auf Brot bzw. mit Bratkartoffeln hatten. Mjamm.

Stimmung:
sonnig