Bodnant Garden und Conwy
18 Aug 2025 09:04 pmDer Himmel weinte, als wir Snowdonia verließen… wir wollten einen Garten anschauen, das ist bei Regen nicht so schön – aber beim Wandern in den Bergen wäre es weitaus unangenehmer gewesen. Wir ließen uns also nicht verdrießen und ganz so nass, wie es aussah, war es dann gar nicht. Wir haben die Schirme zwar mal aufgeklappt, aber meistenteils ging es so.

Wir besuchten Bodnant Garden, einen botanischen Garten mit Arboretum von 32 ha Größe. Es ist – laut Wikipedia – einer der spektakulärsten und am meisten bewunderten Gärten im Vereinigten Königreich und bekannt für seine Pflanzensammlungen. Er befindet sich im Besitz des National Trust. Hier wachsen einige der höchsten Urweltmammutbäume des Vereinigten Königreichs.
Wir sind ohne besonderes Ziel durch den Garten geschlendert, amüsiert von den Ferienaktionen, für die Wallace und Gromit Pate standen und immer mal wieder zu Spielen aufriefen.
Wir haben schöne alte Bäume gesehen, den See mit dem Bootshaus, viel Gelände mit Blick auf das Herrenhaus, das immer noch im Besitz der Familie ist.

Wir haben einen verwunschenen Turm entdeckt, Treppen und Klippen.

Und eine italienische Mühle.

Überall blühten Hortensien. Das war sehr schön. Es müsste auch irgendwo Rhododendron geblüht haben, da es ein Anliegen bei der Gartengestaltung war, das immer Rhododendron blüht. Man hat viele verschiedene Sorten angepflanzt und sehr viele neue Züchtungen… gezüchtet.
Davon haben wir in der Mühle erfahren, in der eine kleine Ausstellung zum Garten und seiner Geschichte gezeigt wurde. Das war nett.
Weiter am Haus wurde es dann weniger wild und baumig, da gab es wieder blumig bepflanzte Terrassen, einen Lilienteich und einen Rosengarten mit Sphingen.

Besonders gerühmt wurde die Aussicht von der Terrasse, von wo einst die Herrschaften ihr ganzes Land überblicken konnten.

Nun ja.
Wir haben den Besuch nicht allzu sehr ausgedehnt, es war nun wirklich nicht gemütlich. Richtung Nordküste wurde das Wetter dann aber besser, so dass wir Conwy dann ohne Schirm besichtigen konnten.
Conwy ist eine Stadt mit einer Burg von König Edward (ich berichtete schon von seinen Burgen rund um Wales). Die Burg ist heute noch beeindruckend, so wie die Stadtmauer, die immer noch die Stadt umschließt. Vor allem ist es beeindruckend, wenn man sich mit dem Auto durch die schmalen Stadttore quetscht und einem dann ein Müllauto entgegen kommt… Auch die Parkplatzsuche war etwas abenteuerlich, aber wir haben doch ein Plätzchen gefunden und dann die Stadt angeschaut.
Das Castle kannten wir schon, deshalb haben wir das links liegen gelassen und statt dessen ein Stadtpalais aus der Elisabethanischen Zeit angeschaut, Plas Mawr.

Das Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde in den 1990iger Jahren aufwendig restauriert – wir haben ein Filmchen gesehen, wie sie einen 6 Meter langen Balken ins Gefüge eingezogen haben. Aber es wurden auch die Farben restauriert und vor allem die aufwendigen Stuckarbeiten.

Historische Zimmer in frischen Farben sehen immer etwas seltsam aus, ungewohnt, aber so konnte man einen Gesamteindruck bekommen. Einige Räume sind auch der Zeit entsprechend eingerichtet und bieten auf diese Weise einen Einblick in die Vergangenheit.
Wohnräume, Wirtschaftsräume und auch ein Innenhof mit historisch hergerichtetem Garten. Man kann im Haus bis auf den Dachboden hochsteigen. Auch der ist als Wohnraum eingerichtet, so wie er im 19. Jahrhundert vermietet war. Lange Zeit war das prächtige Herrenhaus ein Wohnhaus mit zusätzlich eingezogenen Wänden.
Sehr spannend also und eine Zeit, mit der man nicht so vertraut ist. Sonst hat man ja eher Mittelalter in Schlössern oder Herrenhäuser aus dem 18. oder 19. Jahrhundert.
Durch Conwy sind wir dann auch noch ein bisschen gelaufen, bis zum Hafen mit Blick auf das Castle – und auf der Mauer entlang mit Blick auf das Castle.

Castle und Mauer sind überall. ;)
Für unser Quartier sind wir dann über die Menai Street auf die Insel Anglesey gefahren. Wir hatten ein Quartier direkt am Wasser mit Zimmer mit Seeblick. – Man musste nur erst mal hinkommen, weil eine schmale und unübersichtliche Singletrackroad hinführte, auf der einem wirklich keiner entgegenkommen durfte. *irx*

Also sind wir den Abend dort geblieben, sind noch ein bisschen am Ufer entlang geschlendert und haben dann im Hotel gegessen. Sehr gut gegessen, ich hatte Lamm Hotpot.
Stimmung:
nass

Wir besuchten Bodnant Garden, einen botanischen Garten mit Arboretum von 32 ha Größe. Es ist – laut Wikipedia – einer der spektakulärsten und am meisten bewunderten Gärten im Vereinigten Königreich und bekannt für seine Pflanzensammlungen. Er befindet sich im Besitz des National Trust. Hier wachsen einige der höchsten Urweltmammutbäume des Vereinigten Königreichs.
Wir sind ohne besonderes Ziel durch den Garten geschlendert, amüsiert von den Ferienaktionen, für die Wallace und Gromit Pate standen und immer mal wieder zu Spielen aufriefen.
Wir haben schöne alte Bäume gesehen, den See mit dem Bootshaus, viel Gelände mit Blick auf das Herrenhaus, das immer noch im Besitz der Familie ist.

Wir haben einen verwunschenen Turm entdeckt, Treppen und Klippen.

Und eine italienische Mühle.

Überall blühten Hortensien. Das war sehr schön. Es müsste auch irgendwo Rhododendron geblüht haben, da es ein Anliegen bei der Gartengestaltung war, das immer Rhododendron blüht. Man hat viele verschiedene Sorten angepflanzt und sehr viele neue Züchtungen… gezüchtet.
Davon haben wir in der Mühle erfahren, in der eine kleine Ausstellung zum Garten und seiner Geschichte gezeigt wurde. Das war nett.
Weiter am Haus wurde es dann weniger wild und baumig, da gab es wieder blumig bepflanzte Terrassen, einen Lilienteich und einen Rosengarten mit Sphingen.

Besonders gerühmt wurde die Aussicht von der Terrasse, von wo einst die Herrschaften ihr ganzes Land überblicken konnten.

Nun ja.
Wir haben den Besuch nicht allzu sehr ausgedehnt, es war nun wirklich nicht gemütlich. Richtung Nordküste wurde das Wetter dann aber besser, so dass wir Conwy dann ohne Schirm besichtigen konnten.
Conwy ist eine Stadt mit einer Burg von König Edward (ich berichtete schon von seinen Burgen rund um Wales). Die Burg ist heute noch beeindruckend, so wie die Stadtmauer, die immer noch die Stadt umschließt. Vor allem ist es beeindruckend, wenn man sich mit dem Auto durch die schmalen Stadttore quetscht und einem dann ein Müllauto entgegen kommt… Auch die Parkplatzsuche war etwas abenteuerlich, aber wir haben doch ein Plätzchen gefunden und dann die Stadt angeschaut.
Das Castle kannten wir schon, deshalb haben wir das links liegen gelassen und statt dessen ein Stadtpalais aus der Elisabethanischen Zeit angeschaut, Plas Mawr.

Das Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde in den 1990iger Jahren aufwendig restauriert – wir haben ein Filmchen gesehen, wie sie einen 6 Meter langen Balken ins Gefüge eingezogen haben. Aber es wurden auch die Farben restauriert und vor allem die aufwendigen Stuckarbeiten.

Historische Zimmer in frischen Farben sehen immer etwas seltsam aus, ungewohnt, aber so konnte man einen Gesamteindruck bekommen. Einige Räume sind auch der Zeit entsprechend eingerichtet und bieten auf diese Weise einen Einblick in die Vergangenheit.
Wohnräume, Wirtschaftsräume und auch ein Innenhof mit historisch hergerichtetem Garten. Man kann im Haus bis auf den Dachboden hochsteigen. Auch der ist als Wohnraum eingerichtet, so wie er im 19. Jahrhundert vermietet war. Lange Zeit war das prächtige Herrenhaus ein Wohnhaus mit zusätzlich eingezogenen Wänden.
Sehr spannend also und eine Zeit, mit der man nicht so vertraut ist. Sonst hat man ja eher Mittelalter in Schlössern oder Herrenhäuser aus dem 18. oder 19. Jahrhundert.
Durch Conwy sind wir dann auch noch ein bisschen gelaufen, bis zum Hafen mit Blick auf das Castle – und auf der Mauer entlang mit Blick auf das Castle.

Castle und Mauer sind überall. ;)
Für unser Quartier sind wir dann über die Menai Street auf die Insel Anglesey gefahren. Wir hatten ein Quartier direkt am Wasser mit Zimmer mit Seeblick. – Man musste nur erst mal hinkommen, weil eine schmale und unübersichtliche Singletrackroad hinführte, auf der einem wirklich keiner entgegenkommen durfte. *irx*

Also sind wir den Abend dort geblieben, sind noch ein bisschen am Ufer entlang geschlendert und haben dann im Hotel gegessen. Sehr gut gegessen, ich hatte Lamm Hotpot.
Stimmung:
nass