update zur Wanderung
26 Mar 2012 09:10 pmIch hab mich jetzt mal weiter um die Wanderplanung gekümmert und mit der Touri-Info Zittau in Verbindung gesetzt. Das heißt, wir sind fest eingeplant und haben schon unsere Hotelreservierungen bekommen. :)
Aber noch mal von vorne: Wir wandern dieses Jahr auf dem Oberlausitzer Bergweg, immer parallel zur tschechischen Grenze. Wir laufen von Beiersdorf nach Oybin in drei Tagesetappen, die bestimmt nicht ganz ohne sind. Aber wir sind ja optimistisch. *g* Der Weg und die Landschaft sehen jedenfalls toll aus, wirklich gut kenne ich mich in der Lausitz ja auch noch nicht aus, ganz zu schweigen von unseren fern zureisenden Mitwanderern. *g*
Es beginnt in Beiersdorf, wo wir zum Auftakt schon mal im „Hotel Bieleboh“ übernachten. Der Bieleboh ist übrigens ein Berg im Lausitzer Bergland mit knapp 500 m Höhe. Der Name Bieleboh weist von der Abstammung her Ähnlichkeiten zum benachbarten Berg Czorneboh auf. Leitet sich letzterer wahrscheinlich von dem sorbischen Begriff Čorny Bóh (schwarzer Gott) ab, so steht das Biele hier für weiß – weißer Gott sozusagen (ich hab viel zu wenig Ahnung von slawischer Mythologie, das ärgert mich immer wieder ;))
Die erste Wanderstrecke geht ca. 22 km von Beiersdorf nach Eibau. Der Weg führt entlang der jungen Spree, an alten Lausitzer Umgebindehäusern vorbei, Felsen, Wald, Aussichtsturm. Klingt alles sehr verheißungsvoll. :) Genau so verheißungsvoll, wie der Sagenpfad der nach Eibau führt. :) Übernachten werden wir dort im Hotel „Zum Hirsch“ und dann bestimmt auch mal das gute Eibauer Bier kosten. ;)
Die zweite Wanderetappe führt von Eibau nach Waltersdorf mit ca. 24 km. Es geht an Feldrainen entlang und an Teichen vorbei. Eine markante Station am Weg ist der Weiße Stein, ein 6 m hoher Quarzitfelsen, auch «Karasekhöhle» genannt. Weiter führt der Kammweg entlang der tschechischen Grenze. Am Lauscheborn befindet sich der Abzweig zum Gipfel der Lausche (793 m), dem höchsten Berg der Oberlausitz. Der Abstieg führt nach Waltersdorf, wo wir in der Sonnenbergbaude übernachten werden und Schwung nehmen für die letzte Etappe.
Das letzte Wegstück führt mit ca. 14 km Strecke nach Oybin. Kurze Strecke, aber nicht ohne Höhepunkte – im wahrsten Sinne des Wortes gibt es da wohl nicht unerhebliche Anstiege. Die Nonnenfelsen sind ein erstes Ziel, dann wandert man durch die «Zigeunerstuben» hinunter in den Luftkurort Jonsdorf. Der Oberlausitzer Bergweg verläuft nun durch das Jonsdorfer Hinterdorf und berührt unterhalb des Johannissteins die «Alte Leipaer Straße», eine mittelalterliche Handels- und Heerstraße. Weiter geht es zum Aufstieg zum Hochwald, bis zum Aussichtsberg des Zittauer Gebirges. Auf dem südlichen Plateau befindet sich die große Hochwaldbaude, auf der nördlichen Bergkuppe der vom Gebirgsverein «Globus» 1892 errichtete massive Turm. Der Abstieg vom Hochwald führt zum Kammloch. Über den Floßbergweg und die Alte Hainstraße wird der Kurort Oybin erreicht. Dort können wir uns dann im „Haus Hubertus“ erholen und stolz auf unsere Leistung zurückblicken. ;)
Alle Hotels sind mit dem Prädikat „Oberlausitzer Wanderhotel“ ausgezeichnet – und machen zumindest nach dem ersten Blick einen sehr gemütlichen Eindruck. Ich bin mal gespannt. Unser Gepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, Lunchpaket und Wanderunterlagen sind inklusive.
Also ich finde, das sieht schon mal viel versprechend aus. Ihr müsst mich dann halt den letzten Anstieg hochzerren, wenn ich dann nicht mehr krauchen kann. ;)
Stimmung:
erwartungsvoll
Aber noch mal von vorne: Wir wandern dieses Jahr auf dem Oberlausitzer Bergweg, immer parallel zur tschechischen Grenze. Wir laufen von Beiersdorf nach Oybin in drei Tagesetappen, die bestimmt nicht ganz ohne sind. Aber wir sind ja optimistisch. *g* Der Weg und die Landschaft sehen jedenfalls toll aus, wirklich gut kenne ich mich in der Lausitz ja auch noch nicht aus, ganz zu schweigen von unseren fern zureisenden Mitwanderern. *g*
Es beginnt in Beiersdorf, wo wir zum Auftakt schon mal im „Hotel Bieleboh“ übernachten. Der Bieleboh ist übrigens ein Berg im Lausitzer Bergland mit knapp 500 m Höhe. Der Name Bieleboh weist von der Abstammung her Ähnlichkeiten zum benachbarten Berg Czorneboh auf. Leitet sich letzterer wahrscheinlich von dem sorbischen Begriff Čorny Bóh (schwarzer Gott) ab, so steht das Biele hier für weiß – weißer Gott sozusagen (ich hab viel zu wenig Ahnung von slawischer Mythologie, das ärgert mich immer wieder ;))
Die erste Wanderstrecke geht ca. 22 km von Beiersdorf nach Eibau. Der Weg führt entlang der jungen Spree, an alten Lausitzer Umgebindehäusern vorbei, Felsen, Wald, Aussichtsturm. Klingt alles sehr verheißungsvoll. :) Genau so verheißungsvoll, wie der Sagenpfad der nach Eibau führt. :) Übernachten werden wir dort im Hotel „Zum Hirsch“ und dann bestimmt auch mal das gute Eibauer Bier kosten. ;)
Die zweite Wanderetappe führt von Eibau nach Waltersdorf mit ca. 24 km. Es geht an Feldrainen entlang und an Teichen vorbei. Eine markante Station am Weg ist der Weiße Stein, ein 6 m hoher Quarzitfelsen, auch «Karasekhöhle» genannt. Weiter führt der Kammweg entlang der tschechischen Grenze. Am Lauscheborn befindet sich der Abzweig zum Gipfel der Lausche (793 m), dem höchsten Berg der Oberlausitz. Der Abstieg führt nach Waltersdorf, wo wir in der Sonnenbergbaude übernachten werden und Schwung nehmen für die letzte Etappe.
Das letzte Wegstück führt mit ca. 14 km Strecke nach Oybin. Kurze Strecke, aber nicht ohne Höhepunkte – im wahrsten Sinne des Wortes gibt es da wohl nicht unerhebliche Anstiege. Die Nonnenfelsen sind ein erstes Ziel, dann wandert man durch die «Zigeunerstuben» hinunter in den Luftkurort Jonsdorf. Der Oberlausitzer Bergweg verläuft nun durch das Jonsdorfer Hinterdorf und berührt unterhalb des Johannissteins die «Alte Leipaer Straße», eine mittelalterliche Handels- und Heerstraße. Weiter geht es zum Aufstieg zum Hochwald, bis zum Aussichtsberg des Zittauer Gebirges. Auf dem südlichen Plateau befindet sich die große Hochwaldbaude, auf der nördlichen Bergkuppe der vom Gebirgsverein «Globus» 1892 errichtete massive Turm. Der Abstieg vom Hochwald führt zum Kammloch. Über den Floßbergweg und die Alte Hainstraße wird der Kurort Oybin erreicht. Dort können wir uns dann im „Haus Hubertus“ erholen und stolz auf unsere Leistung zurückblicken. ;)
Alle Hotels sind mit dem Prädikat „Oberlausitzer Wanderhotel“ ausgezeichnet – und machen zumindest nach dem ersten Blick einen sehr gemütlichen Eindruck. Ich bin mal gespannt. Unser Gepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, Lunchpaket und Wanderunterlagen sind inklusive.
Also ich finde, das sieht schon mal viel versprechend aus. Ihr müsst mich dann halt den letzten Anstieg hochzerren, wenn ich dann nicht mehr krauchen kann. ;)
Stimmung:
erwartungsvoll
no subject
Date: 26 Mar 2012 09:24 pm (UTC)Frag doch mal die Touristinformation nach den Göttern. Da hast du doch jetzt einen Ansprechpartner.