Ring of Kerry
12 Aug 2019 09:05 pmDas Frühstück in unserem tollen Quartier war zwar kontinental – aber trotzdem sehr reichhaltig, sehr familiär am Küchentisch und lecker, mit liebevoll gebasteltem Obstmandala. Daneben gabs gute Ratschläge für unsere Tagesplanung. Wir wollten den Ring of Kerry befahren. Der erste gute Tipp lautete, die Insel Valentia zu besuchen mit Leuchtturm und Aussicht vom Berg. Genau damit haben wir angefangen. Wir sind erst mal Richtung Süden aufgebrochen – und dann Fähre gefahren. :) Netterweise gab es zum Fährticket gleich eine kleine Karte von der Insel mit den größten Sehenswürdigkeiten.
Wir haben angefangen mit dem Leuchtturm:

Die Straße dahin war recht abenteuerlich, sehr schmal und sehr steil – aber ich finde sowas ja meistens ganz spaßig. *g* Eigentlich haben wir da unten an der Küste Tetrapodenspuren gesucht… wir sind daher eine ganze Weile an der der malerischen Küste entlanggelaufen – das Schild, das wir dann gefunden haben, erinnerte aber an eine andere historische Begebenheit: die Insel Valentia war östlicher Endpunkt des ersten Transatlantikkabels. Muss man sich mal vorstellen, ein Kabel intakt bis nach Neufundland abzurollen…
Die Tetrapodenspuren haben wir dann eine Bucht weiter gefunden, eine steile und enge Straße weiter.

Man sieht es auf dem Foto vermutlich nicht besonders gut – da auf dem Stein sind Tapsen eines vierfüßigen, langschwänzigen Reptils, das am Wasser entlanglief. Vermutlich die ältesten Fußspuren Europas, wenn nicht gar der Welt. Auf jeden Fall aber die ältesten Steine mit historischen Zeugnissen, die wir so besichtigt haben. ;)
Das Wetter war recht trüb (klar, wir waren ja an einem Leuchtturm gewesen), wir sind aber trotzdem den Geokaun Mountain hochgefahren, um Aussicht zu haben:

Naja, erst mal Aussicht in eine Nebelwolke. Aber die war in Bewegung, so dass sich der Blick dann doch noch bot. Auf dem Berg gibt es mehrere Parkplätze und Aussichtspunkte, so dass man mehrere Chancen auf Aussicht hat. ;)

Wir haben die Insel Valentia auf der anderen Seite über eine Brücke wieder verlassen. Anstatt auf dem kürzesten Weg zum Ring of Kerry zurückzukehren, sind wir gemütlich weiter an der Küste entlanggegondelt. Das hier ist der Ring of Skellig – weniger touristisch überfüllt und mit engeren kleineren Straßen. Wildromantisch mit Blick auf die Klippen. Und auf Skellig Michael, die berühmte Insel vor der Küste.

Das ist die Insel von den letzten Star Wars Filmen, auf die sich Luke Skywalker zurückgezogen hat. Das sorgt natürlich für zusätzliches Touristeninteresse und viele, viele Boote, die zur Insel übersetzen wollen. Ein durchaus zweischneidiges Schwert, weil drüben die Natur- und Kulturlandschaft geschützt ist und eigentlich nicht ständig gestört werden soll…
Wir sind beim Blick von der Küste geblieben. Es gab einen sehr gut organisierten Aussichtspunkt mit Klippen und Inselblick, das hat uns gereicht – und da haben wir auch die Cliffs of Moher nicht vermisst, die wir wohlweislich ausgelassen hatten:

Wildromantisch. :) Puffins haben wir leider keine gesehen, die waren bestimmt drüben auf der Insel.
Dann aber zurück zum Ring of Kerry. Die Rundstrecke ist knapp 180 km lang, da ist man durchaus eine Weile unterwegs. Die Straße führt lange an der Küste entlang, mit mal mehr, mal weniger Ausblicken. Bei Kenmare führt der Ring wieder Richtung Norden, zurück ins Inland. Wir haben da erst mal einen Steinkreis gesucht, aber leider nicht gefunden… gab es dann eben weiter nur Landschaft.

Berge, Bäume, schmale Straßen. Viele Touristen natürlich, da der Ring of Kerry eine Hauptattraktion von Irland ist. Wir sind die Runde so rum gefahren, wie die Busse, da kamen sie einem wenigstens nicht ständig erschreckend entgegen. ;)
Wir haben nicht mehr an jedem Aussichtspunkt angehalten und in jedes Tal geguckt – es war auch nicht so das tolle Aussichtswetter. Macht nichts, dramatische Wolken sind ja auch sehenswert. Der Ring lohnt sich auf jeden Fall. Die Insel Valentia und der Ring of Skellig sind aber noch schöner, das war ein sehr guter Tipp, dort anzufangen.
Der 2. Tipp war ein Hinweis für ein Abendessen. Das haben wir uns in Killorglin gesucht, der nächstgelegenen Stadt von unserem Quartier. Ich hatte Hühnchen in einem netten kleinen Pub. Killorglin ist berühmt für die „Puck Fair“, ein Volksfest im August, bei dem ein Ziegenbock zum König gekrönt wird.

Sehr irisch. ;)
.
Stimmung:
neblig
Wir haben angefangen mit dem Leuchtturm:

Die Straße dahin war recht abenteuerlich, sehr schmal und sehr steil – aber ich finde sowas ja meistens ganz spaßig. *g* Eigentlich haben wir da unten an der Küste Tetrapodenspuren gesucht… wir sind daher eine ganze Weile an der der malerischen Küste entlanggelaufen – das Schild, das wir dann gefunden haben, erinnerte aber an eine andere historische Begebenheit: die Insel Valentia war östlicher Endpunkt des ersten Transatlantikkabels. Muss man sich mal vorstellen, ein Kabel intakt bis nach Neufundland abzurollen…
Die Tetrapodenspuren haben wir dann eine Bucht weiter gefunden, eine steile und enge Straße weiter.

Man sieht es auf dem Foto vermutlich nicht besonders gut – da auf dem Stein sind Tapsen eines vierfüßigen, langschwänzigen Reptils, das am Wasser entlanglief. Vermutlich die ältesten Fußspuren Europas, wenn nicht gar der Welt. Auf jeden Fall aber die ältesten Steine mit historischen Zeugnissen, die wir so besichtigt haben. ;)
Das Wetter war recht trüb (klar, wir waren ja an einem Leuchtturm gewesen), wir sind aber trotzdem den Geokaun Mountain hochgefahren, um Aussicht zu haben:

Naja, erst mal Aussicht in eine Nebelwolke. Aber die war in Bewegung, so dass sich der Blick dann doch noch bot. Auf dem Berg gibt es mehrere Parkplätze und Aussichtspunkte, so dass man mehrere Chancen auf Aussicht hat. ;)

Wir haben die Insel Valentia auf der anderen Seite über eine Brücke wieder verlassen. Anstatt auf dem kürzesten Weg zum Ring of Kerry zurückzukehren, sind wir gemütlich weiter an der Küste entlanggegondelt. Das hier ist der Ring of Skellig – weniger touristisch überfüllt und mit engeren kleineren Straßen. Wildromantisch mit Blick auf die Klippen. Und auf Skellig Michael, die berühmte Insel vor der Küste.

Das ist die Insel von den letzten Star Wars Filmen, auf die sich Luke Skywalker zurückgezogen hat. Das sorgt natürlich für zusätzliches Touristeninteresse und viele, viele Boote, die zur Insel übersetzen wollen. Ein durchaus zweischneidiges Schwert, weil drüben die Natur- und Kulturlandschaft geschützt ist und eigentlich nicht ständig gestört werden soll…
Wir sind beim Blick von der Küste geblieben. Es gab einen sehr gut organisierten Aussichtspunkt mit Klippen und Inselblick, das hat uns gereicht – und da haben wir auch die Cliffs of Moher nicht vermisst, die wir wohlweislich ausgelassen hatten:

Wildromantisch. :) Puffins haben wir leider keine gesehen, die waren bestimmt drüben auf der Insel.
Dann aber zurück zum Ring of Kerry. Die Rundstrecke ist knapp 180 km lang, da ist man durchaus eine Weile unterwegs. Die Straße führt lange an der Küste entlang, mit mal mehr, mal weniger Ausblicken. Bei Kenmare führt der Ring wieder Richtung Norden, zurück ins Inland. Wir haben da erst mal einen Steinkreis gesucht, aber leider nicht gefunden… gab es dann eben weiter nur Landschaft.

Berge, Bäume, schmale Straßen. Viele Touristen natürlich, da der Ring of Kerry eine Hauptattraktion von Irland ist. Wir sind die Runde so rum gefahren, wie die Busse, da kamen sie einem wenigstens nicht ständig erschreckend entgegen. ;)
Wir haben nicht mehr an jedem Aussichtspunkt angehalten und in jedes Tal geguckt – es war auch nicht so das tolle Aussichtswetter. Macht nichts, dramatische Wolken sind ja auch sehenswert. Der Ring lohnt sich auf jeden Fall. Die Insel Valentia und der Ring of Skellig sind aber noch schöner, das war ein sehr guter Tipp, dort anzufangen.
Der 2. Tipp war ein Hinweis für ein Abendessen. Das haben wir uns in Killorglin gesucht, der nächstgelegenen Stadt von unserem Quartier. Ich hatte Hühnchen in einem netten kleinen Pub. Killorglin ist berühmt für die „Puck Fair“, ein Volksfest im August, bei dem ein Ziegenbock zum König gekrönt wird.

Sehr irisch. ;)
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Stimmung:
neblig